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Bewegte Geschichte – vielfältige Perspektiven

Vom Familienbetrieb zur Publikumsgesellschaft

Seit mehr als 140 Jahren ist Geberit in Bewegung. Herausragende Persönlichkeiten haben die Erfolgsgeschichte genauso geprägt wie Innovation, Partnerschaft, Know-how, Zuverlässigkeit und Lebensqualität – Werte, denen wir uns auch in Zukunft verpflichten.

Am 1. Januar 2015 tritt der neue CEO, Christian Buhl, die Nachfolge von Albert M. Baehny an.

Geberit übernimmt die finnische Sanitec Gruppe, Europas führenden Anbieter von Sanitärkeramiken. Der Gesamtwert der Transaktion, die im Oktober 2014 angekündigt worden ist, beläuft sich auf 1,29 Milliarden Schweizer Franken. Unter dem Dach der Sanitec Gruppe befinden sich bekannte Marken wie Keramag, Ifö, Kolo, Allia oder Pozzi-Ginori.

Der Werkneubau in Ruše (SI) wird feierlich eröffnet.

Im April 2015 findet in Pfullendorf der Spatenstich für den Ausbau des Geberit Logistikzentrums statt. Die neuen Hallen sind im Frühjahr 2017 bezugsbereit.

An der Expo Milano tritt Geberit als Co-Sponsor des Schweizer Pavillons auf.

Acht Lernende installieren im Rahmen des Sozialprojekts eine komplette WC-Anlage für die Cottonlands Primary School in Südafrika.

Die wichtigsten Neuheiten 2015:

  • Geberit Duschrinne CleanLine
  • Geberit AquaClean Mera
  • Keramag Bad-Serie Smyle
  • Geberit Fernbetätigungen Typ 01 und Typ 10
  • Geberit Hygienespülung


Seit 2014 hat jeder der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen eine eigene Geberit Vertretung.

Die deutschen Produktionswerke in Pfullendorf, Langenfeld und Lichtenstein werden für ihr Energiemanagement erstmals nach ISO 50001 zertifiziert.

Die Geberit Produktionsgesellschaft in Villadose (IT) stellt eine neue, 6600 m2 grosse Produktionshalle fertig und nimmt eine dritte Extrusionslinie für Silent-PP Abwasserrohre in Betrieb. Ausserdem wird ein 20‘000 m2 grosses Aussenlager und ein neuer Parkplatz für LKWs und Personenwagen erstellt.

Albert M. Baehny gibt sein Amt als CEO per 31.12. ab. Christian Buhl wird neuer CEO.

Folgende Produkte werden neu im Markt eingeführt:

  • Omega Unterputzspülkasten und Betätigungsplatten
  • Wandablauf für Dusche
  • Sanitärmodul Geberit Monolith Plus
  • Betätigungsplatte Sigma70
  • Geberit AquaClean Sela bodenstehend

Unter den unzähligen Gebäuden, die 2014 mit Geberit Produkten ausgestattet werden, sind auch dieses Jahr viele architektonische Perlen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Avic Science and Technology City, Nanjing (CN)
  • Hotel Victory in der Therme Erding (DE)
  • Fondation Louis Vuitton, Paris (FR)
  • King Abdullah Financial District, Riad (SA)
  • Markthalle Rotterdam (NL)
  • Hauptbahnhof und ÖBB-Zentrale Wien (AT)

Das Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen des Unterputzspülkastens feiert Geberit mit verschiedenen Massnahmen und Aktivitäten. Unter anderem werden Kunden aus der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden und Grossbritannien als Dankeschön zu Gala-Veranstaltungen eingeladen.

In einer Schule für körperlich behinderte Kinder in Indien setzt Geberit mit Auszubildenden ein Sozialprojekt um. Dabei werden die Toilettenanlagen saniert und behindertengerecht ausgestattet.


In Pune (IN) startet das neuste Geberit Werk die Produktion. Hergestellt werden dort vorerst die Alpha Unterputz-Spülkästen für den indischen Markt.

Die wichtigsten im Jahr 2013 lancierten Produkte sind: Geberit AquaClean Sela, ein schalloptimierter Pluvia Dachwassereinlauf sowie ein neues Design für die Betätigungsplatten Sigma50 und Sigma10.

Design Award» und «Interior Innovation Award». Gleich zwei Produkte – Sela und die Betätigungsplatte Sigma70 – bekommen die renommierte Auszeichnung «Design Plus powered by ISH 2013». Diese wird für herausragendes und besonders innovatives Design in Verbindung mit den Kriterien Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vergeben.

Unter den zahlreichen bemerkenswerten Gebäuden, die mit Geberit Produkten ausgestattet werden, befinden sich das Hotel Chedi in Andermatt (CH), der neue Campus der Wirtschaftsuniversität Wien (AT), das Besucherzentrum «Giant’s Causeway» in Nordirland (UK), das grüne Vorzeigeprojekt «Bosco Verticale» in Mailand (IT) sowie der «CCTV-Tower», die Sendezentrale des chinesischen Staatsfernsehens in Peking (CN), die vom Rat für Hochhäuser und urbanes Wohnen (CTBUH) als weltweit «Bestes Hochhaus» des Jahres ausgezeichnet wurde.

Das diesjährige Sozialprojekt führt Geberit mit eigenen Auszubildenden in Rumänien durch. Ein weiterer Schritt zur Internationalisierung der Ausbildung wird getan: Auszubildende erhalten nach Abschluss der Ausbildung die Gelegenheit, einen Austausch mit einem anderen Standort in Übersee – das erste Gastland ist China – zu machen.


Belgien, Dänemark und Norwegen vertreiben neu ebenfalls das Dusch-WC Geberit AquaClean und starten 2012 mit der entsprechenden Kampagne.

Südafrika erhält einen neuen Hauptsitz in Johannesburg. In Kopenhagen (DK) eröffnet Geberit einen neuen Showroom für Endkunden und Geschäftskunden inklusive Mini-Schall-Labor sowie Trainings- und Meetingräume. In Irland wird ein Schulungszentrum eröffnet.

In Ruse (SI) wird ein Grundstück erworben und mit den Bauarbeiten für ein neues Produktionswerk begonnen, welches das bisherige ersetzen soll.

Die Highlights unter den neu lancierten Produkten sind die berührungsfreie Betätigungsplatte Sigma80, das Monolith Sanitärmodul für den Waschtisch und die Waschtischarmatur mit autarker Stromversorgung. Ausserdem kommen zwei Produkte für Wachstumsmärkte in den Verkauf: das Monolith Sanitärmodul für WC in China und der Alpha Unterputzspülkasten mit Betätigungsplatte für den indischen Markt.

In verschiedenen prestigeträchtigen Bauten werden Geberit Produkte eingebaut, darunter das Stadion Grand Stade de Lille oder das Museum Le Louvre Lens in Frankreich; auch verschiedene Gebäude der Olympischen Spiele in London sind mit Geberit Produkten ausgestattet.

Am Sitz in Pfullendorf (DE) nimmt Geberit ein Blockheizkraftwerk mit Biogas aus regionaler Produktion in Betrieb und investiert so in die Nachhaltigkeit.

Geberit führt mit Lernenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Sozialprojekt in Südafrika durch.

Die Pangaea-Expedition von Mike Horn geht zu Ende. Von 2008 bis 2012 segelte der Abenteurer mit der Unterstützung von Geberit um die Erde und lehrte Jugendliche den respektvollen Umgang mit der Natur.


Am 10. November wurde die Produktionshalle für Geberit AquaClean in Rapperswil-Jona offiziell eröffnet. Bisher wurde das Dusch-WC extern entwickelt und produziert. Für die Produktion im eigenen Haus wurde die neue Produktionsgesellschaft Geberit Apparate AG gegründet.

Günter F. Kelm tritt altershalber als Verwaltungsratspräsident zurück. An der Generalversammlung im April wird Albert M. Baehny zu seinem Nachfolger gewählt. Karl Spachmann wird neues Mitglied der Konzernleitung und übernimmt den Bereich Vertrieb Europa.

Geberit AquaClean wird in Großbritannien lanciert.

In Israel wird ein neues Vertriebsbüro eröffnet. Außerdem öffnen verschiedene Geberit Informationszentren ihre Tore, so unter anderem in Spanien und in Österreich.

In mehreren europäischen Ländern werden erstmals die von der Gruppe lancierten Kampagnen „Geberit On Tour“ und „Geberit Challenge“ durchgeführt.

Geberit wird mehrfach ausgezeichnet: Unter anderem erhält Geberit den Schweizer Marketingpreis 2011 und den Deutschen Logistik-Preis 2011.

Das Badezimmer wird immer mehr zur Wohlfühl-Oase. Mit der flächenbündigen Betätigungsplatte Sigma60 und dem geruchsabsaugenden DuoFresh bringt Geberit zwei Produkte auf den Markt, die den neuen Anforderungen vollumfänglich entsprechen. Außerdem lanciert Geberit einen extradünnen Spülkasten für den Markt Australien, um den dortigen drei Zoll breiten Hauswänden gerecht zu werden.

Geberit kann die weltweite Präsenz in renommierten Gebäuden ausbauen: So sind beispielsweise im Museum Hepworth Wakefield Gallery in Großbritannien, in der Guangzhou Oper in China und im Wohn- und Geschäftszentrum HafenCity in Hamburg (DE) Produkte von Geberit im Einsatz.


Geberit AquaClean wird in den Niederlanden und in Frankreich lanciert; in Wien und Paris werden Geberit AquaClean Lounges eröffnet, wo die Modelle ausgestellt sind und auch getestet werden können.

In Qatar gründet Geberit ein Vertriebsbüro.

Am 27. Mai wird das neu errichtete Hauptquartier Asien/Pazifik in Schanghai feierlich eröffnet. Geberit China nutzt die Weltausstellung in Schanghai, um dort von Mai bis September fünf attraktive Kundenevents durchzuführen.

Das europäische Geberit Logistikzentrum in Pfullendorf (DE) wird am 26. März eingeweiht und in Betrieb genommen.

Renommierte Bauwerke wie der Primetower, das aktuell höchste Gebäude der Schweiz, werden mit Geberit Produkten ausgestattet. Auch an der Weltausstellung in Schanghai kommt Geberit zum Einsatz: unter anderem beim Expo Performance Center Shanghai; dem China Pavillon und dem Schweizer Pavillon.

Geberit wird am Rande des WEF in Davos zum nachhaltigsten Schweizer Unternehmen ernannt, in der internationalen Wertung wird Rang 10 erreicht.

Die design-orientierten Produkte Geberit Monolith und Geberit Duschelement mit Wandablauf werden lanciert und wecken das Interesse von Architekten und Endkunden.


Geberit übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2010 den bisherigen indischen Vertriebspartner mit Sitz in Bangalore und weiteren Verkaufsniederlassungen in Mumbai und Delhi.

In Givisiez (CH) wird eine neue Fabrikhalle eröffnet.

William J. Christensen tritt per 1. Januar 2009 als Verantwortlicher des neuen Konzernbereiches Vertrieb International in die Konzernleitung ein.

Als Vorbereitung für die Fussball WM 2010 baut der Gastgeber Südafrika fünf neue Fussballstadien, in allen sind Geberit Produkte eingesetzt.

In der Antarktis wird die Polarforschungsstation "Prinzessin-Elisabeth-Station" von Geberit Belgien mit UR-Steuerungen, WC-Elementen, Mepla, Mapress, PE und Silent beliefert.

Im China Pavillon, der für die Expo 2010 in Shanghai (CN) gebaut wird, wird für die Dachentwässerung Pluvia verwendet.

Das WC mit integrierter Duschfunktion wird unter dem Namen Geberit AquaClean auf den Märkten Deutschland, Schweiz und Österreich neu lanciert. In einer Endkonsumenten-orientierten Werbekampagne, die die Natürlichkeit und Kraft des Wassers aufgreift, inszeniert Michel Comte Melanie Winiger und Barbara Becker in einer Schweizer Berglandschaft. Die Kernbotschaft lautet dabei „I love Water“.

In Shanghai wird der erste Flagship-Store eröffnet.


Per 1. Januar wird Geberit Balena, die für das Dusch-WC zuständige Vertriebsgesellschaft, juristisch und organisatorisch in den Geberit Vertrieb Schweiz integriert. Der Personalbestand von Geberit Schweiz verdoppelt sich praktisch als Folge davon. Die Integration soll ein schnelleres Wachstum im Bereich Dusch-WC ermöglichen.

In Kairo, Ägypten, wird eine neue Vertriebsniederlassung eröffnet.

Für zwei gigantische neue Shoppingcenter wurden Geberit Produkte verwendet. Das Westfield London – White City in London (GB) ist mit HDPE-Rohren und Mapress Edelstahl sowie mit Pluvia und Duofix Installationssystemen ausgestattet. Im größten Einkaufszentrums Italiens, dem Euroma 2 in Rom, sind Mepla und Geberit PE-Rohre, 165 Pluvia Einläufe und 250 Geberit Kombifix Elemente installiert.

Geberit tritt dem UN Global Compact der Vereinten Nationen bei, einer Initiative zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen.

Mit der Zertifizierung der chinesischen und US-amerikanischen Standorte nach ISO 14001 besitzen seit Ende 2008 nun alle Geberit Produktionsgesellschaften weltweit ein beglaubigtes Umweltmanagementsystem zur Verringerung von Umweltbelastung, Erhöhung der Ressourceneffizienz und Reduktion von Kosten und Risiken.

Der neue Geberit Unterputzspülkasten UP320 und die neuen Sigma-Betätigungsplatten werden bei der Geberit Spülkasten-Tour in Deutschland auf 1.000 Veranstaltungen dem Fachpublikum präsentiert.


Geberit kauft per 10. Januar das Unternehmen AMS, bis zu diesem Zeitpunkt Exklusivimporteur von Geberit Produkten in Südafrika.

Per 1. Juli verkauft Geberit das PVC-Rohrleitungsgeschäft in Großbritannien und somit auch den gesamten Produktions- und Lagerstandort Aylesford, die zum PVC-Geschäft in Großbritannien gehörende Vertriebsmannschaft sowie die Marke „Terrain“.

In Jeddah, Saudi-Arabien, wird eine neue Vertriebsniederlassung eröffnet.

In der ganzen Welt werden architektonisch interessante Gebäude mit Geberit Produkten bestückt. So zum Beispiel die Grand Mosque in Abu Dhabi (AE), das fünfzigstöckige Wohnhaus Pinnacle@Duxton in Singapur oder in Italien der Technologie-Park „Kilometro Rosso“ von Jean Nouvel und das Einkaufszentrum „Vulcano Buono“ von Renzo Piano.

Die Geberit Aktie wird per 8. Mai im Verhältnis 1:10 gesplittet.

Die Geberit Gruppe führt weltweit mit rund 3000 Mitarbeitenden „Living Geberit“-Workshops durch. Diese bieten den Mitarbeitenden die Gelegenheit, sich intensiv mit den zentralen Werten des Unternehmens und der Marke Geberit auseinander zu setzen und sich ihrer Funktion als Botschafter des Unternehmens bewusst zu werden.

Geberit führt für Mitarbeitende und für Lieferanten je einen Verhaltenskodex ein.

Heinrich Gebert, der ehemalige Mitinhaber der Geberit Gruppe, stirbt am 8. August im Alter von 90 Jahren.


Die chinesische Vertriebsgesellschaft ist seit 10 Jahren als rechtlich selbständige Gruppengesellschaft tätig. 2003 bekräftigte Geberit seine Interessen am Markt China mit dem Aufbau des regionalen Hauptsitzes der Region Fernost/Pazifik in Schanghai.

Bernd Kuhlin tritt als Verantwortlicher für den Vertrieb per 1. Dezember in die Konzernleitung ein. Randolf Hanslin wechselt im April nach 27 Jahren operativer Tätigkeit bei Geberit aus der Konzernleitung in den Verwaltungsrat.

Die Produktion in Daishan (CN) wird ausgebaut. Dabei wird die Produktionsfläche um 4000 Quadratmeter vergrößert, das heißt rund verdoppelt.

Das Balena Dusch-WC Geschäft wird verstärkt internationalisiert. In den USA wird die HyTronic Linie der sensorgesteuerten Waschtischarmaturen lanciert.

Bedeutende Gebäude werden mit Geberit Produkten ausgestattet, darunter der Aspire Tower, der höchste Wolkenkratzer in Doha, Katar, die Oper in Kopenhagen (DK) und das Generationenhaus West in Stuttgart (DE).

Geberit Frankreich gewinnt für den Unterputzspülkasten Powerflush den Innovationspreis Fnas d’Or. Die Auszeichnung wird für die sehr gute Spülleistung des Powerflush und die Senkung des Wasserverbrauchs beim Spülen von sechs auf vier Liter verliehen.


Geberit Langenfeld (DE) weiht den weltweit ersten Trinkwasserturm ein. An ihm kann Trinkwasserhygiene in ihren Zusammenhängen interaktiv erlebt werden.

Geberit präsentiert auf der ISH 2005 die neue Powerflush Technologie. Sie spült ohne Stromversorgung mit gleicher Wassermenge aber mit höherem Druck als herkömmliche WC-Spülungen.

Deriplast (IT) wird in zwei Unternehmungen aufgeteilt. Das Segment der erdverlegten Rohrleitungssysteme wird von privaten Investoren übernommen. Die PE- und Silent-db20-Rohrproduktion sowie die Fabrikation von Spezial-Rohrleitungskomponenten verbleiben bei Geberit.

Diverse renommierte Neubauten wie der Agbar Turm in Barcelona (Spanien) von Jean Nouvel, der Turning Torso in Malmö (Schweden) von Santiago Calatrava und das neue Fußballstadion von Herzog & de Meuron in München (Deutschland) werden mit Geberit Produkten ausgestattet.

Geberit Pfullendorf (DE) feiert das 50-jährige Standort-Jubiläum. Gegründet wurde die deutsche Geberit GmbH am 6. Dezember 1955.


Die Geberit Gruppe übernimmt die deutsche Mapress Holding GmbH in Langenfeld (DE) für 372.5 Millionen Euro. Die Mapress-Gruppe ist Pionier und einer der führenden europäischen Anbieter auf dem Gebiet qualitativ hochwertiger Metall-Pressfitting-Rohrsysteme und Abflussprogramme aus Edelstahl, C-Stahl und Kupfer mit einem breiten Anwendungsspektrum. Hauptanwendungsgebiete sind Wasserversorgung und Heizung in Wohngebäuden, Gebäudeentwässerung, Sprinkleranlagen, Gasverteilung, industrielle Anwendungen sowie Schiffbau.

Geberit ist jetzt ein Unternehmen mit einem Umsatz von ca. 1.8 Milliarden Franken und 5.300 Mitarbeitern.

Günter F. Kelm kündigt per Ende Jahr seinen Rücktritt als CEO an. Albert M. Baehny übernimmt per 1.1.2005 die Führung der Geberit Gruppe.

In Mexiko wird eine Vertriebsgesellschaft gegründet.

Geberit übernimmt die österreichische Huter zu 100 Prozent.


Die beiden Geberit Gesellschaften in Tschechien und Ungarn feiern ihr 10-Jahre-Jubiläum.

Geberit eröffnet in Moskau, RU ein offizielles Verkaufsbüro, Geberit International AG Moscow.


Geberit beteiligt sich an der österreichischen Huter Vorfertigung GmbH.

Im Juli expandiert Geberit in den USA und erwirbt sämtliche Anteile der Chicago Faucet Company in Des Plaines, Illinois. Im November übernimmt sie zudem die WC Technology Corporation in Farmington Hills, Michigan. In Australien wird eine neu Vertriebsgesellschaft eröffnet.

Einführung neuer Geberit Unterputz-Spülkasten UP300 mit vier neuen Betätigungsplatten.


Eröffnung des neuen Geberit Informationszentrums in Jona.


Geberit erwirbt die britische Caradon Terrain in Aylesford, GB und baut damit die Stellung in Großbritannien deutlich aus.

Im Jahre ihres 125-jährigen Bestehens unternimmt Geberit erfolgreich den Schritt an die Börse. Gleichzeitig unterbreitet das Unternehmen seinen Mitarbeitern ein attraktives Mitarbeiterbeteiligungs-Programm.

Inbetriebnahme des Geberit Logistikzentrum in Pfullendorf.


Erstmals überschreitet der Umsatz der Geberit Gruppe die Milliardengrenze in Schweizer Franken. Das Unternehmen beginnt sich auf eine Börsenöffnung vorzubereiten.


Die Familienaktionäre verkaufen das Unternehmen an den britischen Finanzinvestor Doughty Hanson & Co. Die Konzernleitung beteiligt sich zusammen mit weiteren Führungskräften am Unternehmen und kann so die Eigenständigkeit der Geberit Gruppe bewahren.

Mit dem Innovationsprozess Entwicklung (IPE) wird ein verbindliches Vorgehen für alle F&E-Tätigkeiten festgelegt. Im gleichen Jahr wird das bauphysikalische Labor in Jona fertig gestellt.

In Slowenien wird die Firma Prosan gekauft. Sie stellt Unterputz-Spülkasten und Innengarnituren für keramische Spülkasten her.


Vollständige Übernahme von Deriplast S.p.A., einem Kunststoffrohr-Hersteller, in Villadose, IT. (Minderheitsanteil von 26 % seit 1989)


Geberit expandiert nach China und gründet zwei Joint Ventures mit zwei Produktionsstandorten.


Die Geberit Lichtenstein GmbH in Lichtenstein, DE wird gegründet. Sie produziert Geberit Installationssysteme (GIS) und Register.


Anfang der neunziger Jahre ziehen sich die Vertreter der Gründerfamilie aus der operativen Geschäftsführung zurück. 1991 werden unter dem Vorsitz des neuen CEO, Günter F. Kelm, neue Führungsstrukturen entwickelt und eingeführt. Die Neustrukturierung der Gruppe hat eine Trennung in Vertriebs-, Produktions- und Dienstleistungsgesellschaften zur Folge. Sämtliche Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten werden in einer eigenen Gesellschaft am Standort Jona zusammengefasst.


Eine erste, umfassende Umweltstrategie wird erarbeitet.

Bau eines neuen Informationszentrums in Pfullendorf und eines neuen Werks in Pottenbrunn.


Einstieg in die Frischwasserversorgung.

Beteiligung an der FAE Fluid Air Energy in Marly und Übernahme der exklusiven Verkaufsrechte.


Einführung der Systeme Data Access Object (DAO), Computer Aided Manufacturing (CAM), Computer Aided Engineering (CAE) und CATIA (Software für Computer Aided Design (CAD) und Manufacturing CAM).


Akquisition der Firma Sanbloc GmbH in Weilheim, DE. Das Unternehmen produziert Installationselemente.


Eröffnung des Informationszentrums für den Markt Italien in Manno, Tessin.


Gründung der Geberit A/S in Lystrup, DK.


Inbetriebnahme des Hochregallagers in Jona.

Vergrößerung des Werks in Pfullendorf.


Mit der Einführung von Installationssystemen und Dusch-WC wird das Produktangebot stark erweitert.


Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Geberit Manufacturing Inc., Michigan City, Indiana, USA wagt Geberit den Sprung nach Übersee.

Die Geberit Organisation wird restrukturiert und die Geberit Holding SA gegründet.


Erste Versuche mit Dusch-WC.


Gründung der Geberit B.V. in Amsterdam.


Einführung der Formblastechnologie für eine rationelle Produktion des Spülkastens.

Produktionsbeginn bei Geberit in Pottenbrunn, St. Pölten, 50 km westlich von Wien.

Gründung der Geberit P.V.B.A. in Brüssel.


Bezug der neuen Fabrik in Pfullendorf.


Gründung der Geberit Gesellschaft in Wien.


Einführung des ersten Unterputzspülkastens.


Geberit expandiert weiter und bezieht in der Industriezone von Jona bei Rapperswil einen Werkneubau.


Gründung der Vertriebsgesellschaft Geberit Sàrl in Paris.


Als logische Konsequenz des Markterfolges mit Kunststoff-Spülkasten steigt Geberit in die Abwassertechnik ein. Auch hier setzt man auf Kunststoff und produziert Geruchsverschlüsse (Sifons) und andere Formstücke aus PE.


Gründung der Tochterfirma Geberit GmbH im süddeutschen Pfullendorf, mit einer Verkaufsorganisation und technischen Beratern.


Geberit wird als Schutzmarke eingetragen und seither als Markenname und Gütezeichen für alle Geberit Erzeugnisse verwendet.

Die dritte Generation der Gründerfamilie, Heinrich (geb. 1917) und Klaus (1926-98), Söhne von Albert Emil und Regina Gebert-Droeser, übernimmt die Geschäftsführung des in Schwierigkeiten geratenen Betriebs. Diesen beiden weitsichtigen Unternehmern ist es zu verdanken, dass Geberit den Durchbruch schafft und sich zu einer internationalen Unternehmensgruppe entwickelt.


Der erste Spülkasten aus Kunststoff wird produziert. Das verhilft dem Unternehmen zu einem markanten Aufschwung.


Wegweisend für die weitere Zukunft des Unternehmens, ist der Einstieg in die damals noch junge Kunststoffverarbeitung für korrosionsfeste Spülkastenteile und Rohre.

Zwischen 1935 und 1952 gerät die Firma Gebert & Cie. in große Schwierigkeiten. Neben dem zweiten Weltkrieg kann man über die anderen Ursachen und die spezielle Art der Probleme nur Vermutungen anstellen. Verbrauchsmaterial gibt es in jener Zeit nur gegen Vorauskasse. Vater Albert Emil Gebert ist zu dieser Zeit (1953) bereits 73 Jahre alt und Leo Gebert hat die Altersgrenze von 65 Jahren schon erreicht. Der 36jährige Heinrich Gebert bittet seinen jüngeren Bruder Klaus (27), in den Betrieb einzusteigen. Der Unternehmungsgeist der beiden jungen Männer ist offensichtlich so groß, dass alle Probleme beiseite geräumt werden können.


Albert Emil Gebert eröffnet in Paris eine erste Auslandfiliale mit Verkaufsdepot.


Weitere 851 m2 können zum bestehenden Grundstück an der Falkenstraße hinzugekauft werden.


Fertigstellung und Bezug des neuen Fabrikationsbetriebs in dem alle Produktions- und Werkstätten zusammengefasst werden. Es werden vor allem Spülkasten mit Bleiausschlag und selbst fabrizierte, im In- und Ausland patentierte, Innengarnituren aus Messing und Blei mit Schwimmerhahnen hergestellt. Sifons und Absperrventile aus Blei für die Säureindustrie erweitern das Fabrikationsprogramm.


Sortimentsvergrößerung von Geruchsverschlüssen und Absperrventilen für die chemische Industrie.


Mitten im Ersten Weltkrieg wird mit dem Fabrikneubau begonnen.


Ein Meilenstein in der Chronik von Geberit bildet der Erwerb eines Grundstücks an der Falkenstraße in Rapperswil. Albert Emil Gebert ersteht ein Grundstück von 1.493 m2 zum Quadratmeterpreis von 8,50 Schweizer Franken.


Für den Holzspülkasten „Phoenix“ werden die ersten Patente eingetragen. Das Unternehmen kann schon bald Kunden in der ganzen Schweiz sowie im nahen Ausland mit zuverlässigen Spülkasten beliefern.


Die ersten in der Schweiz hergestellten WC-Spülkasten verlassen das Rapperswiler Werk.

Nach dem Tod des Geschäftsgründers übernehmen seine Söhne Albert Emil Gebert (1880-1969) und Leo Gebert (1888-1964) das Unternehmen.

Albert und Leo heiraten die aus Basel stammenden Schwestern Regina und Anna Droeser. Albert Emil und Regina Gebert-Droeser sind jahrzehntelang die alleinigen Gesellschafter und Geschäftsführer. Leo Gebert zeichnet sich durch eine aussergewöhnliche Begabung für die Entwicklung von Neukonstruktionen aus. Er ist der eigentliche Erfinder der Spülgarnitur mit Heberglocke. Bald einmal reift bei den initiativen Männern der Plan, einen eigenen Fabrikationsbetrieb zu errichten, damit die in verschiedenen Lokalitäten im Städtchen Rapperswil untergebrachten Produktions- und Werkstätten zusammengefasst werden können.


Albert Emil Gebert gelingt die Herstellung des ersten, mit Blei ausgeschlagenen und mit Bleiarmaturen ausgerüsteten Holzspülkastens mit der Markenbezeichnung „Phoenix“. Damit wird der Grundstein für künftiges Wachstum gelegt.


Kauf der Liegenschaft Phoenix auf der Sonnenseite des Engelplatzes. Die Werkstatt wird ebenfalls dorthin verlegt und gleichzeitig ein Laden im Erdgeschoss eröffnet. Die alte Liegenschaft wird 1900 verkauft.

Um die Jahrhundertwende sind Apparate und Armaturen für sanitäre Installationen noch wenig entwickelt. Dies veranlasst die Brüder Albert Emil und Leo zur Aufnahme einer eigenen Fabrikation. Der Betrieb wird durch eine Metallgießerei, eine Werkzeugmacherei, eine Dreherei und eine besondere Abteilung für Oberflächenveredlung ergänzt.


Er heiratet die um drei Jahre jüngere Josefina Domeisen. Von ihrer Familie erwirbt er die Liegenschaft am Herrenberg 25/obere Halsgasse 39 zum Preis von 8.000 Schweizer Franken. Die glückliche Ehe wird mit sechs Kindern gesegnet. Drei Töchter sterben aber früh an Diphterie, und eine Tochter ertrinkt bei einem tragischen Bootsunglück. So verbleiben den Eltern noch die beiden Söhne Albert Emil und Leo Gebert.


Caspar Melchior Albert Gebert (1850-1909) aus St. Gallenkappel, eröffnet einen Spenglereibetrieb am Engelplatz in der Altstadt von Rapperswil.