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Chancen für Dusch-WCs

Megatrends & Enttabuisierung bieten Chancen.


Bereits seit mehr als drei Jahrzehnten bietet Geberit Toiletten mit integrierter Duschfunktion an, die zunächst in der Nische eines erhöhten Hygienebedürfnisses ihren Einsatz fanden. In den vergangenen fünf Jahren rückten die Bidettoiletten in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit: Durch seine praktischen Vorteile und den überzeugenden Komfort avanciert das Dusch-WC zum Wellnessprodukt. Welche gesellschaftlichen Strömungen die Akzeptanz der Komforttoiletten in den nächsten fünf bis zehn Jahren beeinflussen könnten, zeigt die von Geberit in Auftrag gegebene Trendstudie "Körperbewusstsein und Hygiene im Wandel".

Enttabuisierung von Hygiene stellt Chance für das Dusch-WC dar
Doch die Etablierung der Komforttoilette als Standard in deutschen Badezimmern und WCs wird teilweise von gesellschaftlichen Tabus behindert: Die Kommunikation über die Reinigung nach dem "kleinen und großen Geschäft" ist nicht wenigen Menschen noch immer peinlich. Parallelen zur Geschichte des Toilettenpapiers tun sich auf: Obwohl es in Deutschland bereits 1928 auf den Markt kam, galt das "Darüberreden" und "Öffentlichzeigen" noch bis Ende der 1950er Jahre als unschicklich und behinderte den Handel mit dem nützlichen Papier. Ähnlich erging es noch vor wenigen Jahren auch dem Dusch-WC, das trotz seiner praktischen Funktion der Scham zum Opfer fiel. Doch die Deutschen schämen sich, zumindest bei der Toilettenbenutzung, immer weniger.

Investitionen in Bad und Toilette nehmen zu
Die Studie des Zukunftsinstituts macht deutlich, dass die Anforderungen an Badezimmer und Toilette künftig wachsen werden. Im gleichen Maße, in dem sich Körperbewusstsein und Hygienebedürfnisse wandeln, erfährt das Bad als Wohn- und Entspannungsraum eine immense Aufwertung. Ein Großteil der Befragten nutzt das Bad heute bereits zu weit mehr als nur zum Waschen und Baden: 70 Prozent wollen sich hier entspannen. 53 Prozent gaben an, im Bad zu lesen, Radio oder Musik zu hören. 26 Prozent telefonieren im Bad und 24 Prozent haben hier Sex. Sehen Sie hier das Ergebnis der Umfrage

Die kleine Dusche vorher, nachher oder auch zwischendurch
Generationenübergreifend zeigen sich in der zunehmenden Offenheit gegenüber Sexualität weitere Chancen für das Dusch-WC. 80 Prozent der Befragten sind sich einig, daß Körperhygiene eine der wichtigsten Voraussetzungen für guten Sex ist. Diese Aussage fand bei immerhin 69 Prozent der 16- bis 24-jährigen Umfrageteilnehmer Anklang und stieß bei den 55-Jährigen mit 80 Prozent auf die breiteste Zustimmung. Alle drei Megatrends, Female Shift, Gesundheit und Silver Society, fördern die weitere Enttabuisierung von sexuellen Themen und damit auch von Themen, welche die Reinigung und Pflege des Intimbereichs betreffen. Die Möglichkeiten wachsen, das Dusch-WC und seine Vorteile ins Gespräch zu bringen. Wie einst dem Toilettenpapier könnten Veränderungen im sozio-kulturellen Bereich auch dem Dusch-WC zu einer umfassenden Akzeptanz und standardisierten Verbreitung verhelfen.