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TU Chemnitz Weinhold-Bau

Brandschutz mit System

Seit Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts ist der Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau einer der markantesten Bauten auf dem Uni-Campus in Chemnitz. 2009 begannen der Umbau und die Sanierung nach neuesten Vorschriften des Wärme-, Schall- und Brandschutzes. Aufgrund der mechanischen Lasten der Decken des Stahlbeton- Skelettbaus entschied man sich statt der baulichen Ertüchtigung für eine automatische Sprinkleranlage mit Rohrsystemen von Geberit Mapress.

Der Umbau und Sanierung des Adolf-Ferdinand-Weinhold-Baus nach Plänen der Wettbewerbsgewinner Burger Rudacs Architekten in München wird in zwei Bauetappen durchgeführt. Begonnen wurde mit der Erneuerung des westlichen Gebäudeteils. Mit seiner modernen Architektursprache wird das neue Hochschulgebäude das Erscheinungsbild der TU Chemnitz wesentlich bestimmen.


Brandschutzkonzept mit Sprinkleranlage

Hinsichtlich der geplanten Nutzung weist das Brandschutzgutachten eine Klassifizierung entsprechend VdS CEA-4001 Richtlinie nach OH2 aus. Da der Weinhold-Bau aus fünf Vollgeschossen und einem Untergeschoss besteht wird das Gebäude entsprechend in fünf Brandabschnitte unterteilt.

Sicheres Pressfittingssystem mit ansprechender Optik

Bauherrenvorgabe war ein modernes Rohrsystem in ansprechender Optik, das ohne Unterdecke neben den Elektrokabeltrassen sichtbar bleibt, sich jedoch unauffällig in der Installationsebene einfügt. Weiter sollte für die Verbindungstechnik ein sicheres Pressfittingsystem mit Erfahrung und Zulassung eingesetzt werden.

Teilschutzkonzept mit klassischer Sprinkler-Nassanlage

Die Wahl fiel auf das Geberit Mapress Press-Verbindungssystem, das für die verschiedensten Arten von Sprinkleranlagen und Löschwasserleitungen zugelassen und nach VdS und FM zertifiziert ist. Die moderne Mapress Technologie verfügt, dank Konturdichtring und Verpressindikator an den C-Stahl Fittings, über die Merkmale "sichtbar sicher" und "unverpresst undicht".

Verrohrung aus Geberit Mapress C-Stahl Rohr

Die Verrohrung aus C-Stahlrohr und den dazugehörigen Mapress Fittings in einer Bandbreite von DN 15 bis DN 80 erfolgte mit sichtbar ausgeführter Installation. Nach dem Teilschutzkonzept werden die Labor- und Technikräume auf vier Geschossen mit einer klassischen Sprinkler-Nassanlage geschützt, die über 4 Schächte versorgt wird.

Leichte und schnelle Verarbeitung von Geberit Mapress
"Zum Ende des ersten Bauabschnitts sind 865 Sprinkler installiert, nach Fertigstellung beider Bauabschnitte werden es 1726 Sprinkler sein", so Roger Hoffmann von der HT-Protect Feuerschutz- und Sicherheitstechnik GmbH aus Hartmannsdorf, dem Errichter der Sprinkleranlage. "Die schnelle Installationstechnik von Mapress erlaubt eine flexible Montage", ergänzt Planer Reinhard Hess (Hess & Partner, Tannenberg). Das geringe Rohrleitungsgewicht bei hoher Festigkeit sorgt für eine wirtschaftliche Installation unter der Decke. Zum dauerhaften Korrosionsschutz sind alle C-Stahl-Rohre für Sprinkler- und Löschwasserleitungen innen und außen im kontinuierlichen Sendzimir-Verfahren sicher verzinkt.