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Eltern-Corner

Die Berufswahl ist eine Herausforderung für die ganze Familie.

Die Berufswahl ist eine Herausforderung für die ganze Familie.

Eltern sind als Motivatoren, Unterstützer und Berater wichtige Ansprechpartner bei der Berufsorientierung ihrer Kinder.

Liebe Eltern
Ihre Tochter/Ihr Sohn steht vor einer grossen Herausforderung: Den passenden Ausbildungsberuf oder die geeignete weiterführende Schule zu finden. Dies ist in erster Linie Sache Ihres Kindes, trotzdem spielen Sie als Eltern in der Berufswahl eine grosse Rolle.
Die Berufswahl ist für viele Jugendliche eine spannende, aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Sie müssen einerseits Klarheit darüber gewinnen, was sie wollen und gut können. Andererseits ist es für sie wichtig, sich einen möglichst umfangreichen Einblick in die Arbeitswelt zu verschaffen.
Das Wichtigste, was Sie Ihren Kindern schenken können, ist Zeit: Zeit, um über Ideen und Wünsche zu sprechen. Zeit, um Interessen gemeinsam auszuloten und von den eigenen Erfahrungen zu berichten. Oft sind Jugendliche aber auch froh, wenn Sie ihnen praktische Tipps geben (z.B. beim Üben eines Telefongesprächs für die Schülerpraktikum oder beim Schreiben von Bewerbungen). Wichtig bleibt bei all der Begleitung jedoch, dass Sie Ihr Kind ermuntern, möglichst viel selbständig zu erledigen.

Bei der Berufswahl Ihres Kindes sind auch Sie als Eltern gefragt:

  • Diskutieren Sie mit Ihrem Kind über Interessen und Fähigkeiten Ihres Kindes. Diese geben vielleicht Hinweise auf eine passende Berufsrichtung.
  • Der Beruf, den Sie für Ihr Kind für den besten halten, muss das nicht sein. Der richtige Beruf weist ein gutes Verhältnis auf zwischen den Anforderungen, die er stellt und den Fähigkeiten und Talenten, die vonseiten Ihres Kindes kommen.
  • Üben Sie Vorsicht bei stereotypen Aussagen wie „technische Berufe sind Männerberufe“. Die Berufsentscheidung sollte nicht vom Geschlecht abhängig sein.
  • Zeigen Sie Interesse und diskutieren Sie mögliche nächste Schritte wie den Besuch einer Info-Veranstaltung oder eines Schülerpraktikums, um diesen Berufswunsch zu überprüfen.
  • Überlassen Sie die erste Kontaktaufnahme zum Ausbildungsbetrieb Ihrem Kind. Das hebt die Selbstständigkeit Ihres Kindes im Bewerbungsprozess hervor.
  • Nehmen Sie gegebenenfalls auch mehrere Anläufe, um Ihr Kind bei der Berufswahl zu unterstützen. Häufig fällt die Berufsorientierung mit der Pubertät zusammen, entsprechend kann es sein, dass sich die Interessen mehrmals ändern. Ziehen Sie gemeinsam mehrere Ausbildungsberufe in die engere Wahl.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind auch bei späteren Rückschlägen, z.B. bei Absagen im Bewerbungsprozess und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind eine spannende und erfolgreiche Berufs- und Ausbildungswahl.